Dreilappiger Apfel / Malus trilobata / Eriolobus trilobatus (2024)

Herkunft und Besonderheiten des Dreilappigen Zierapfels

Der Malus trilobata wächst zu einem wunderschönen Großstrauch oder kleinen Baum und bietet dem Gärtner einen malerischen Anblick. Das Blatt präsentiert sich in einer markanten dreilappigen Form und begeistert im Herbst mit einer prächtigen Laubfärbung. Zarte weiße Blüten schmücken die Krone im Frühjahr, im Spätsommer entwickelt sich eine dekorative kleine Frucht. Der Malus trilobata ist somit im gesamten Jahresverlauf ein sehenswerter Hingucker. Er ist in unseren heimischen Gärten bisher wenig vertreten, wo er aber gepflanzt wird, begeistert er mit seiner charismatischen Ausstrahlung.

Malus trilobata wächst in der Türkei und in Südosteuropa

Der Malus trilobata wird unter Laiengärtnern mit dem Namen Dreilappiger Zierapfel oder auch Libanesischer Wildapfel bezeichnet. Er stammt aus Südosteuropa und der Westtürkei und wächst dort verbreitet in der freien Natur. Botanisch wird er der Familie der Rosengewächse und der Gattung Malus zugeordnet. Vereinzelt wird Malus trilobata aber im Fachhandel auch unter dem Namen Eriolobus trilobatus geführt. Der charismatische Gartenstar verwöhnt, wie alle Zieräpfel, mit einer malerischen Optik im Zusammenspiel mit einem genügsamen Charakter und bringt zudem einen Hauch von Exotik in den mitteleuropäischen Garten.

Malus trilobata wird 4 bis 6m hoch

Der Dreilappige Zierapfel wächst eher langsam und erreicht nach einigen Jahren seine Endhöhe von 4 bis 6 Metern. Der kleine Baum oder Großstrauch entwickelt sich mit einer pyramidalen, dicht verzweigten Kronenform, die später ausladend breit wird und mit überhängenden Seitenästen einen wunderschönen Anblick bietet. Die Krone des Malus trilobata benötigt Platz zum Entfalten, denn sie wird circa 6 bis 8 Meter breit. Sie entschädigt dies aber mit einem malerischen Naturerlebnis und einem erholsamen Schattenplatz an heißen Tagen.

Dezenter Stamm schimmert gräulich

Der Stamm dieses Zierapfels trägt eine dezente Rinde. Sie schimmert gräulich und ist kaum gefurcht. Die unscheinbare Optik lenkt den Blick des Betrachters auf das ausdrucksstarke Blattwerk und bietet dem Gärtner ein harmonisches Gesamtbild.

Markantes Blattwerk des Dreilappigen Zierapfels bringt Exotik in den Garten

Die Blätter des Malus trilobata treiben im Frühjahr aus und überraschen den Botaniker mit ihrer ungewöhnlichen Form. Sie sind oval bis spitz-eiförmig und verfügen über drei geschlitzte Blattlappen. Das Blatt strahlt in einem dunklen Grün und wird bis zu 8 cm lang. Es wirkt markanter als die Blätter anderer Zieräpfel und macht den Baum zu einem exotischen Hingucker.

Warme Herbstfärbung in Gelb und Rot

Im Herbst begeistert das Laub mit einer wunderschönen, warmen Färbung. Die Blätter leuchten nun in Schattierungen von Gelb und Rot und verschönern den herbstlichen Garten mit ihrer intensiven Farbgewalt. Der Dreilappige Zierapfel ist nun ein echter Gartenschönling und verschafft sich damit einen bleibenden Eindruck.

Reinweiße zarte Blüte des Malus trilobata lockt Bienen an

Die Blüten dieses Zierapfels leuchten in einem zarten Reinweiß und verleihen dem Baum einen Hauch von Eleganz. Die einfachen kleinen Schalenblüten werden circa 4 cm groß und verströmen einen lieblichen Blütenduft. Dieser lockt Bienen und Schmetterlinge in seine Nähe und lädt diese dazu ein, sich an den Pollen und dem Nektar zu erfreuen.

Dekorative Frucht schmückt die Baumkrone

Aus den attraktiven Blüten entwickeln sich im Verlaufe des Spätsommers die bekannten Früchte des Zierapfels. Die Äpfelchen des Dreilappigen Zierapfels bilden sich eiförmig und werden bis zu 2 cm dick. Die kleinen Früchte leuchten zunächst grün und wechseln dann mit entsprechender Reifung in eine rötliche Farbe. Sie bieten dem Gärtner einen dekorativen Fruchtschmuck und bleiben selbst im Winter an der Krone haften, wenn sie nicht zuvor von den Vögeln des Gartens vernascht wurde. Die essbare Frucht ist bei diesen äußerst beliebt, der Mensch verzehrt den Zierapfel in der Regel nur verarbeitet zu Gelee oder Kompott.

Der optimale Standort für den Dreilappigen Zierapfel

In Bezug auf seinen Untergrund ist der Dreilappige Zierapfel recht genügsam und tolerant. Er bevorzugt einen lockeren, nährstoffreichen und feucht-frischen Boden, wächst aber ebenso auf jedem kultivierten Gartenboden und entwickelt sich dort zuverlässig zu einer charismatischen Naturschönheit.

Ein starkes Wurzelwerk versorgt die Selektion

Der Malus trilobata bildet starke Hauptwurzeln und waagerecht ausgebreitete Feinwurzeln aus, die ihn bestmöglich versorgen. Er gilt als sehr robust und genügsam, sollte aber vor Staunässe geschützt werden. Hier reagieren seine Wurzel sensibel, sodass es sich empfiehlt auf einen ausreichenden Wasserabfluss zu achten.

Ein sonniger Stand begünstigt die Entwicklung seiner lieblichen Blüte

Lediglich in Bezug auf das Licht stellt der Malus trilobata Ansprüche an den Gärtner: Er benötigt zur Bildung seiner zarten Blüte einen möglichst lichtreichen Standort, bestenfalls in der Vollsonne. Dies beschert dem Gärtner einen malerischen Anblick und einen reichhaltigen Fruchtertrag.

Dreilappiger Zierapfel wird winterhart bis zu -23°C

Der Zierapfel gilt insgesamt als frosthart sowie winterfest und er verträgt Temperaturen bis zu minus 23 Grad Celsius. Der aparte Zierbaum ist somit bestens geeignet für die Pflanzung in unseren heimischen Gärten und verwöhnt selbst im Winter mit seiner attraktiven Optik. Besonders schön wirkt er, wenn seine strahlende Frucht an den kahlen Zweigen haften bleibt und sehenswerte Akzente in den winterlichen Garten setzt.

Verwendung des Malus trilobata

Der Dreilappige Zierapfel ist eine attraktive Alternative zu anderen Maluszüchtungen, denn er überrascht mit einem originellen Blattwerk, das mit einer dreilappigen Form begeistert. Die markanten Blätter beleben im Sommer den Garten und bringen im Herbst wunderschöne warme Farben. Im Frühjahr verzaubert der Malus mit seiner zarten Blütenpracht, die zudem auch die Bienen und Schmetterlinge verwöhnt. Malus trilobata weiß sich somit ganzjährig zu präsentieren und überzeugt zu jeder Jahreszeit mit seinen Vorzügen. Besonders schön kommt der kleine Baum in solitärer Stellung zur Geltung. Dann begeistert die formschöne Baumkrone mit einem malerischen Anblick und macht diesen Malus zu einem echten Hingucker. Er schmückt den heimischen Garten, kann aber ebenso in einer Parkanlage oder in einer städtischen Rabatte wunderschön zur Geltung kommen. Ebenso erweist sich der Malus trilobata als sehr genügsam und pflegeleicht. Er verwöhnt zudem den ungeübten Laiengärtner mit seinem Charakter und erweist sich als absolut winterhart.

Wissenswertes zum Zierapfel allgemein

Die Äpfel des Malus sind deutlich kleiner und weniger schmackhaft als die klassischen Apfelbäume. Sie schmecken herb-säuerlich und verfügen über einen sehr hohen Vitamin-C-Gehalt. Verarbeitet zu Konfitüre, Likör oder auch in Gebäck gelten sie als beliebte Leckerei und bieten einen aromatischen Genuss.

Dreilappiger Apfel / Malus trilobata / Eriolobus trilobatus (2024)
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